„[Das künstlerische Werk Gerhard Hahns] überwindet die in unserem Denken ausgeprägte Trennung zwischen einer rational strukturierten Wissenschaft und einer intuitiv bestimmten Kunst und führt damit Traditionen der Verknüpfung von Wissenschaft und Kunst wie in der Renaissance weiter. Er knüpft an das fast euphorische Technikverhältnis des Futurismus an und verarbeitet die Readymades von Marcel Duchamp. […] Gerhard Hahn gelingt es, technische und kommunikative Grenzen auszuloten und seinem Formenwillen unterzuordnen. Verschiedene Projektarbeiten in unterschiedlichen Industrieanlagen boten die entscheidende Basis für diese Art des künstlerischen Denkens. An der Berührungsfläche zwischen Kunst und Industrie schafft er Sinnbilder eines zeitgemäßen archäologischen Schlüssels zu unserer Welt.“
Büchner, Dr. Hermann (Berlin): [Onlinetext zur Ausstellung] „Gerhard Hahn – Eisen und Ton – Skulpturen, Installationen, Zeichnungen“ in der Galerie am Wasserturm, Berlin. [Fundort (Link überprüft am 13.11.2015)]